Ich begleite Sie, gemäß Ihrem Anliegen mit Psychotherapie oder Beratung/Coaching. Herzliche Einladung auch in meine stärkenden Gruppen, die einzeln oder auch parallel zur Therapie/ Lebensberatung besucht werden kann.
Die Schematherapie zählt zur sogenannten dritten Welle der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Therapien KVT. Sie und integriert auch Techniken humanistischer Therapien wie der Gestalttherapie, ist also erlebnis- und handlungsorientiert. So wird z.B. mit unterstützenden Imaginationen sowie mit inneren Anteilen (Stuhldialog) gearbeitet. Es gibt zahlreiche Studien, die die gute Wirksamkeit der Schematherapie zeigen.
Schemata sind tief verankerte, meist in der Kindheit entstandene Grundüberzeugungen über uns selbst, andere Menschen und die Welt. Wenn solche Schemata in bestimmten Situationen aktiviert werden, lösen sie intensive Gefühle, Gedanken und typische Reaktionsmuster aus. Diese momentanen emotionalen und Verhaltenszustände nennt man Modi. Ein Modus beschreibt also den aktuellen Zustand einer Person, der gerade aktiv ist (z. B. verletztes Kind, wütendes Kind, strenger innerer Kritiker oder gesunder Erwachsener). Während Schemata eher dauerhafte Grundmuster sind, sind Modi situationsabhängige Zustände, in denen sich diese Muster zeigen.
Die Moduslandkarte ist ein therapeutisches Werkzeug der Schematherapie, mit dem die verschiedenen Modi einer Person übersichtlich dargestellt werden. Sie zeigt welche Kind-Modi (z. B. verletztes Kind) vorhanden sind, welche Bewältigungsmodi (z. B. Vermeidung, Überkompensation) auftreten, welche dysfunktionalen Eltern-Modi (z. B. innerer Kritiker) wirken, und wie stark der gesunde Erwachsenenmodus entwickelt ist.
Die Moduslandkarte hilft Therapeut und Patient dabei, Zusammenhänge zwischen Schemata, Gefühlen und Verhalten zu verstehen und gezielt daran zu arbeiten, den gesunden Erwachsenenmodus zu stärken und problematische Modi zu verändern.


EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch "Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung" bedeutet. Dr. Francine Shapiro entwickelte diese Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen Ende der 1980er Jahre. Mit der EMDR-Methode können Traumafolgestörungen behandelt werden. Die Wirksamkeit von EMDR ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Die Forschungsergebnisse zeigen: Nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen.
Ein zentrales Element der
EMDR-Behandlung ist die Nachverarbeitung der
belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler
Stimulation: Die Therapeutin führt die Klientin durch
einen strukturierten Prozess. Ein Bestandteil ist eine geführte
wechselseitige rechts-links-Stimulation, z.B. als angeregte
Augenbewegung in Verbindung mit der Wahrnehmung einer
belastenden Situation.
Diese Stimulation und der geführte Prozess unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.
Die Methode kann vielseitig bei unterschiedlichen Belastungen angewendet werden. Sie ist eine tiefwirkende Methode, die Umbauprozesse im Gehirn anregt. Über die positive Veränderung und Integration neuronaler Verknüpfungen im Gehirn können effektiv und einfach Erleichterungen bewirkt werden.
Über den Körper drücken sich innere Zustände aus, und inneres Erleben kann über den Körper beeinflusst werden. Therapieansätze des Embodiments arbeiten bereits lange vor diesem Hintergrund. Ich binde in meine Arbeit nach Bedarf z.B. Wahrnehmungsübungen und Entspannungsverfahren ein. Das kann z.B. ein einfacher Bodyscan sein, in dem es um das körperliche Erleben ohne Notwendigkeit der Veränderung geht. Auch einfache Atemübungen können hilfreich sein, um innere Zustände zu regulieren.
Die Somatisch emotionale Integration SEI nach Dami Charf verbindet die körperorientierte therapeutische Arbeit mit Aspekten der Bindungsorientierung, sowie der Wichtigkeit der therapeutischen Beziehung. Diese Arbeit kann insbesondere bei der Therapie mit Entwicklungstraumata sehr hilfreich sein.
Systemische Ansätze betrachten Themen und Probleme nicht nur isoliert am Einzelnen, sondern im Zusammenhang mit den Beziehungen und sozialen Systemen (z. B. Familie, Partnerschaft, Arbeit). Die Arbeit ist ressourcen- und lösungsorientiert, sie sieht den Klient als Experte seines Themas, der in seinem Prozess begleitet wird. Ich arbeite v.a. im Coaching und der Beratung mit systemischen Ansätzen.
Methodisch arbeitet die systemische Beratung häufig mit zirkulären Fragen, Perspektivwechseln, Reframing, Aufstellungen und auch paradoxen Interventionen, um neue Sichtweisen und Lösungswege zu ermöglichen.

